Merken Der Duft von bräunenden Pilzen in schmelzender Butter weckt in mir immer diese besondere Sehnsucht nach Gemütlichkeit. An einem verregneten Herbsttag entdeckte ich dieses Pilzsuppenrezept, als ich mit durchnässten Schuhen nach Hause kam und etwas Wärmendes brauchte. Die erdigen Aromen und die samtige Textur haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Seither ist diese Suppe mein verlässlicher Begleiter durch die kühle Jahreszeit.
Letzten Winter brachte ich einen großen Topf dieser Pilzsuppe zu einem Freundestreffen mit. Draußen tanzten Schneeflocken und drinnen knisterte das Kaminfeuer. Nach dem ersten Löffel wurde es plötzlich still am Tisch, gefolgt von einem kollektiven Seufzen der Zufriedenheit. Die Suppe verschwand schneller als alle anderen Gerichte und drei Freunde fragten nach dem Rezept.
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Zutaten
- Gemischte Pilze (500 g): Die Kombination aus Champignons, Kräuterseitlingen und Shiitake schafft eine wunderbare Balance - je dunkler die Pilze, desto intensiver der Geschmack.
- Butter und Olivenöl: Diese Kombination verhindert, dass die Butter verbrennt, und verleiht den Pilzen gleichzeitig diesen unwiderstehlichen, nussigen Geschmack.
- Sherry (optional): Ein kleiner Schuss hebt die Pilzaromen auf ein völlig neues Niveau - meine späte Entdeckung, die ich nie mehr missen möchte.
- Sahne: Sie bindet alle Aromen und sorgt für die cremige Textur, die diese Suppe so besonders macht.
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Anleitung
- Basis vorbereiten:
- Erhitze Butter und Öl in einem großen Topf und füge dann Zwiebeln, Karotten und Sellerie hinzu. Achte auf das leichte Zischen, wenn das Gemüse auf die heiße Fettmischung trifft.
- Knoblauch hinzufügen:
- Nach etwa 5 Minuten kommt der Knoblauch dazu, bis sein Duft aufsteigt. Pass auf, dass er nicht verbrennt, sonst wird die Suppe bitter.
- Pilze braten:
- Jetzt ist der wichtigste Schritt: Die Pilze mit Thymian hineingeben und geduldig 8-10 Minuten anbraten, bis sie ihr Wasser abgegeben haben und wieder aufnehmen. Du wirst sehen, wie sie von blass zu einem tiefen Goldbraun werden.
- Mit Sherry ablöschen:
- Falls du Sherry verwendest, gieße ihn jetzt ein und lass ihn kurz einkochen. Das Zischen und der plötzliche Duft sind pure Küchenmagie.
- Brühe und Köcheln:
- Gieße die Gemüsebrühe ein, füge das Lorbeerblatt hinzu und lass alles für 15 Minuten sanft köcheln. Die Aromen werden sich wunderbar verbinden.
- Pürieren nach Wunsch:
- Entferne das Lorbeerblatt und püriere die Suppe teilweise oder vollständig je nach gewünschter Konsistenz. Ich lasse gerne ein paar Pilzstücke für die Textur übrig.
- Verfeinern und Würzen:
- Rühre die Sahne ein und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Die Sahne sollte nur noch erwärmt, aber nicht mehr gekocht werden.
- Servieren und Garnieren:
- Fülle die Suppe in vorgewärmte Schalen und streue frische Petersilie darüber. Das Grün bringt nicht nur Farbe, sondern auch einen frischen Kontrast zu den erdigen Aromen.
Merken Bei einem Familienessen servierte ich diese Pilzsuppe als Vorspeise, ohne große Erwartungen. Mein Schwiegervater, der sonst Suppen nur höflichkeitshalber probiert, bat nach der Vorspeise darum, den Hauptgang zu überspringen und stattdessen eine zweite Portion Suppe zu bekommen. Mit einem verschmitzten Lächeln gestand er, dass er noch nie eine so gute Pilzsuppe gegessen hätte - ein Kompliment, das ich wie einen Schatz hüte.
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Die richtige Pilzauswahl
Nach vielen Experimenten habe ich festgestellt, dass die perfekte Pilzsuppe von der Vielfalt lebt. Ein Teil Steinpilze oder getrocknete Steinpilze verwandeln eine gute Suppe in ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Bei getrockneten Pilzen verwende ich auch das Einweichwasser als Teil der Brühe - darin steckt konzentriertes Pilzaroma, das zu schade zum Wegschütten ist. Die Mischung aus kultivierten und Wildpilzen schafft jene Komplexität, die man sonst nur in Restaurants findet.
Saisonale Anpassungen
Im Frühling ergänze ich die Suppe gerne mit zarten Wildkräutern wie Bärlauch oder jungem Löwenzahn. Sommers bereichern frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Salbei direkt aus dem Garten das Aroma. Im Herbst, der Hauptsaison für Pilze, nutze ich die volle Bandbreite an Waldpilzen wie Pfifferlinge oder Maronen. Und im Winter verleihen ein Löffel Miso oder ein Spritzer Sojasauce dem Ganzen noch mehr Tiefe und Wärme.
Beilagen und Serviervorschläge
Diese Pilzsuppe ist vielseitiger, als man zunächst denkt. Als elegante Vorspeise serviere ich sie in kleinen Tassen mit einem Hauch Trüffelöl. Als Hauptgericht wird sie mit einem Stück geröstetem Sauerteigbrot, das mit Knoblauch eingerieben wurde, besonders sättigend. Im Sommer überrascht eine gekühlte Version als raffinierte Erfrischung bei Gartenpartys.
- Für ein komplettes Menü kombiniere die Suppe mit einem leichten Salat aus Rucola, gerösteten Walnüssen und Birnen.
- Ein Glas Chardonnay oder Pinot Noir unterstreicht die erdigen Aromen perfekt und schafft ein harmonisches Geschmackserlebnis.
- Reste der Suppe kannst du einfrieren und für bis zu drei Monate aufbewahren - perfekt für spontane Genussmomente.
Merken Diese Pilzsuppe ist für mich mehr als nur ein Rezept - sie ist ein Ritual geworden, eine Art kulinarische Meditation. Jedes Mal, wenn der Duft von bräunenden Pilzen meine Küche füllt, kehrt eine tiefe Zufriedenheit ein, die weit über den bloßen Geschmack hinausgeht.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Welche Pilzsorten eignen sich am besten?
Champignons, Brauchpilze und Shiitake bilden eine hervorragende Basis. Der Mix sorgt für Geschmackstiefe und verschiedene Texturen. Für noch intensiveren Aroma können getrocknete Steinpilze hinzugefügt werden.
- → Kann die Suppe ohne Sahne zubereitet werden?
Ja, für eine vegane Version einfach pflanzliche Butter und Sahne verwenden. Die Suppe bleibt auch ohne tierische Produkte wunderbar cremig und aromatisch.
- → Wie lange ist die Suppe haltbar?
Im verschlossenen Behälter im Kühlschrank hält sich die Suppe bis zu 4 Tage. Sie lässt sich auch einfrieren und portionsweise wieder aufwärmen.
- → Soll die Suppe püriert werden?
Das ist Geschmackssache. Ein teilweises Pürieren mit dem Pürierstab sorgt für cremige Konsistenz, während einige Stücke für Biss sorgen. Vollständig püriert ergibt sich eine sehr feine Textur.
- → Welche Beilagen passen dazu?
Frisches knuspriges Brot ist ideal. Dazu passen ein grüner Salat oder leicht geröstetes Gemüse. Weinbegleitung: Chardonnay oder Pinot Noir harmonieren hervorragend.
- → Kann ich die Suppe im Voraus zubereiten?
Absolut. Die Suppe schmeckt oft noch besser, wenn sie einen Tag zieht. Einfach vor dem Servieren noch einmal erhitzen und die Sahne einrühren.